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Küstentannenadeln 10 g
Räucherwerk - bot. Abies grandis
Wildsammlung
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Herkunft und Anwendung
Bis in unsere Zeit hinein reichen die Bräuche, die sich mit der majestätischen Tanne verbinden. Wir können annehmen, dass bereits in der Steinzeit die Menschen die Heilkräfte der Tanne kannten und sie als Heil- und Lebensbaum verwendeten und achteten. Noch heute dient ein Tannenbaum in der christlichen Welt als Symbol für Licht und Leben. Die Tanne war für unsere keltischen und germanischen Vorfahren ein Schutzbaum, der vor dem krankmachenden Einfluß dämonischer Kräfte schützte. Die Äbtissin Hildegard von Bingen schreibt in ihrer Naturkunde, die sie vor 800 Jahren verfasst hat:
Die Tanne ist mehr warm als kalt und enthält viele Kräfte. Sie ist ein Sinnbild der Stärke. Geister hassen Tannenholz und vermeiden Orte, an denen sich solches befindet.
Auch heute können wir die Tanne für eine Schutzräucherung verwenden. Ganz bewusst sollten wir dabei die hilfreichen höheren Mächte um ihren Schutz bitten und uns vorstellen, daß wir von einem Schutzschild aus Licht umgeben sind.
Das Tannen-Harz hat einen balsamisch-grünen Duft. Es reinigt und verbessert die Luft. Räucherungen mit Tannen-Harz, so hieß es noch in alten Kräuterbüchern, stärken die Nerven, machen kräftig, mutig und psychisch widerstandsfähig. Man räucherte damit in Krankenzimmern, um die Kraft zur Gesundung der Kranken zu stärken. In den frühgeschichtlichen Funden von Räucherwerk war auch Tannen-Harz enthalten. Wir können uns vorstellen, daß die Menschen damals dieses Räucherharz ebenfalls zur Stärkung gebrauchten. Die Indianer Kanadas räuchern mit dem Harz der dort einheimischen Tannen. Dieses Harz wird seit langem auch nach Europa eingeführt und noch heute als Kanadabalsam gehandelt (Balsamum canadese).
In der Rinde der Balsamtannen Nordamerikas sammelt sich Harz an. Mit einer schnabelartigen Kanne wird die Schwellung angestrichen und das austretende Harz aufgefangen. Diese honigartige, gelbliche, klare Flüssigkeit erstarrt an der Luft zu einer durchsichtigen Harzmasse, die zum Räuchern verwendet werden kann. Sie verbreitet einen angenehmen, waldig-grünen Duft. Das Harz der Balsamtanne (Abies balsamea L. Mill.) wird bei den Indianern Kanadas bei Halsentzündung gekaut, aber auch zur Behandlung von Schnittverletzungen, Prellungen und Quetschungen gebraucht. Der aufsteigende Rauch galt als Heilmittel bei Arthritis.
Heute findet das Balsamharz außerdem in der Industrie Verwendung als Einbettungsmittel bei der Mikroskopie, als Feinlack und als Kitt für Linsensysteme.
In Europa ist seit Jahrhunderten das Elsässer Terpentin oder auch Straßburger Terpentin von der Weißtanne als Wund- und Rheumamittel bekannt. Dieses gereinigte Tannen-Harz, das einen besonders feinen, zitrusartigen Duft verströmt, wirkt antiseptisch, schleimlösend und wurde früher in der Räucherheilkunde zum Räuchern bei Husten und Verschleimung verwendet sowie als gutes Rheumamittel. Es ist noch heute erhältlich.
Statt des Harzes kann man auch getrocknete Nadeln benutzen. Für eine Räuchermischung werden die frischen Nadeln von den Ästen gezupft und auf einem Tuch etwa zwei Wochen getrocknet, zerkleinert und mit Weihrauch- oder Mastix-Harz vermischt. Die getrockneten Nadeln sollten stets gut verschlossen aufbewahrt werden. Sie können auch in einem Steinmörser zermahlen werden und so als Pulver einer Räuchermischung beigefügt werden.
Größe: | 10 g |
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Herkunft: | Wildsammlung |
Inhaltsstoffe: | Küstentanne |
Wirkung: | abwehrkräftigend, ausdauernd |
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